Fallstudie – Finanzdienstleistungen
Eine regulierte Schweizer Bank, betrieben in der Public Cloud.

Überblick
Als AWS seine Region Zürich eröffnete, konnte eine FINMA-regulierte Krypto-Bank ihre Daten endlich in der Schweiz halten und einen Managed-Hosting-Anbieter verlassen, dem sie längst entwachsen war. 56k.Cloud migrierte die gesamte Anwendungslandschaft zu AWS – Landing Zone, private Anbindung an Partnerbanken und ein produktives B2B-Kryptoprodukt – in weniger als zwei Jahren.
Ausgangslage
Die Anwendungen der Bank liefen bei einem Managed-Hosting-Anbieter, dem sie entwachsen war: ein träger Release-Zyklus, ein Bereitstellungsprozess, der von mehreren Dritten abhing, und eine feste Infrastruktur, die sich weder skalieren noch optimieren liess. Als schnell wachsendes Kryptogeschäft brauchte die Bank moderne Cloud-Technologie – die der bisherige Anbieter nicht bieten konnte – und musste zugleich in einem stark regulierten Schweizer Bankenumfeld bleiben.
- FINMA-reguliert: Datenhaltung in der Schweiz war nicht verhandelbar
- Die Kernbankenplattform bleibt, wo sie ist; alles darum herum wird migriert
- Private, dedizierte Anbindung an Partnerbanken und nichts über das offene Internet
- Freigabe des CISO zu Sicherheit, Audit und Verschlüsselung, bevor irgendetwas produktiv geht
Lösung
Eine zentral kontrollierte Landing Zone über mehrere AWS-Accounts, in Terraform nach den Best Practices von AWS geschrieben. Sie umfasst die Region Zürich (Datenhaltung für Schweizer Anwendungen) und eine zweite Region für die Ausfallsicherheit. Die Anwendungen wurden vom Managed OpenShift des Anbieters auf natives AWS (EKS) umgezogen, der alte Cluster wurde stillgelegt.
Die private Anbindung läuft über zwei AWS-Direct-Connect-Leitungen an einem Transit-Gateway-Hub, mit PrivateLink für den Zugriff zwischen einzelnen Partnern. Der B2B-Krypto-Handelsdienst liegt hinter einem Network Load Balancer auf einem redundanten Cluster über zwei Availability Zones und stellt Partnerinstituten FIX-Schnittstellen bereit. GuardDuty und die Audit-Funktionen von AWS erfüllen die Anforderungen des CISO.
Die Migration lief im Rahmen des AWS Migration Acceleration Program (MAP), mitfinanziert von AWS und umgesetzt als «Power of 3»: Ingenieure von 56k.Cloud zusammen mit AWS Professional Services und dem eigenen Cloud-Team der Bank.
Ergebnis
- Die gesamte Anwendungslandschaft in weniger als zwei Jahren zu AWS migriert.
- Ein produktives B2B-Kryptoprodukt für FinTech-Partner in der Region Zürich gestartet.
- Die alte Plattform früher abgeschaltet – das spart rund 6 Monate Laufzeit und die zugehörigen Kosten.
- Private FIX-Anbindung an Partnerbanken über dedizierte Direct-Connect-Leitungen.
- Schnellere Releases und ein zügigeres Onboarding neuer Bankpartner.
- Ein Cloud-Fundament, das die über 80 Entwickler der Bank selbst verantworten und für das sie gezielt Personal einstellen können.
Die vollständigen Ergebnisse sind auf Anfrage unter der anonymisierten Referenz erhältlich.

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Die Lösung läuft heute im produktiven Betrieb. Sie ist gemeinsam mit dem Team der Bank entstanden und wurde übergeben, damit die Bank sie selbst verantwortet und betreibt – wir bleiben abrufbereit, solange die Bank das wünscht.